Holzlasur und Holzöl schützen Holz und lassen dabei seinen natürlichen Charakter sichtbar – anders als deckende Farbe. Die Plid Holzlasur ist wetterfest und atmungsaktiv und betont die Maserung; das Plid Holzöl zieht ins Holz ein und pflegt Gartenmöbel und Terrassen ganz natürlich. Hier finden Sie beide Wege zum geschützten, schön gemaserten Holz – jeweils auch als Set mit Zubehör.
Holzlasur oder Holzöl – was ist der Unterschied?
Beide erhalten die Holzoptik, wirken aber unterschiedlich. Eine Holzlasur legt einen dünnen, seidenglänzenden Schutzfilm auf das Holz, betont die Maserung und ist besonders für senkrechte, bewitterte Flächen gedacht: Fassadenholz, Verkleidungen, Holzdecken und Türen. Holzöl bildet keinen Film, sondern dringt ins Holz ein und pflegt es von innen – ideal für Hartholz-Gartenmöbel, Terrassen und vergrautes Holz, das eine natürliche, offenporige Optik behalten soll.
Und was ist der Unterschied zu deckender Holzfarbe?
Die dritte Möglichkeit ist Holzfarbe: Sie deckt komplett und überdeckt die Maserung. Als Faustregel gilt also – Farbe verdeckt das Holz, Lasur betont die Maserung mit einem leichten Farbschleier, Öl lässt das Holz am natürlichsten wirken. Wer die schöne Struktur einer Douglasie oder Lärche sehen will, greift zu Lasur oder Öl, nicht zu deckender Farbe.
Wofür nehme ich was?
Faustregel: Für senkrechte, bewitterte Flächen wie Fassade, Zaun oder Türen ist die Lasur die richtige Wahl. Für waagerechte, berührte Flächen wie Gartentische, Bänke und Terrassendielen ist Öl meist besser, weil es nicht abplatzt, sondern einzieht und sich einfach nachölen lässt – ohne Abschleifen des ganzen Möbels.
Wie oft muss ich nachbehandeln?
Das hängt von der Bewitterung ab. Stark besonnte und beregnete Außenflächen brauchen häufiger eine Auffrischung als geschützte oder Innenflächen. Der Vorteil von Öl: Es lässt sich einfach nachölen, ohne die ganze Fläche abzuschleifen – ideal für Gartenmöbel, die jede Saison eine Auffrischung vertragen. Bei der Lasur den Zustand jährlich prüfen und rechtzeitig nachlegen, bevor das Holz vergraut.
Gut zu wissen — der häufigste Fehler
Der farblose Ton allein bietet keinen UV-Schutz – für dauerhaften Schutz im Außenbereich einen leicht getönten Ton wählen, das Pigment bremst die Vergrauung. Kein Produkt gehört an Holz mit dauerhaftem Erdkontakt (z. B. eingegrabene Pfosten). Öl zieht auf lackiertem oder lasiertem Holz nicht ein – alte Filmschichten vorher abschleifen. Für die Lasur einen Lasurpinsel verwenden. Reichweite je nach Holzart und Saugverhalten.
