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Silikon-Fassadenfarbe verbindet zwei Eigenschaften, die eine Fassade lange schön halten: Sie ist stark wasserabweisend – Regen perlt ab – und zugleich atmungsaktiv, sodass Feuchtigkeit aus dem Mauerwerk nach außen entweichen kann. Die Plid Silikon-Fassadenfarbe ist matt und wetterbeständig und eignet sich für nahezu alle mineralischen Untergründe. Es gibt sie einzeln und als Anstreichset, wahlweise inklusive Abdeckvlies.

Was bringt die Silikonharz-Technik?

Der Abperleffekt der Silikonemulsion hält Schlagregen ab, ohne die Fassade „einzupacken": Wasserdampf kann weiter nach außen diffundieren. Das senkt die Gefahr von Durchfeuchtung und erschwert Algen- und Schmutzanhaftung. Diese Kombination – wasserabweisend und dennoch atmungsaktiv – ist der Grund, warum Silikonfarbe für bewitterte Außenwände oft die langlebigere Wahl gegenüber einer reinen Dispersionsfarbe ist.

Auf welchen Untergründen hält sie?

Auf mineralischen Untergründen: Kalk-, Kalkzement- und Zementputz, Beton, Kalksandstein und Ziegelmauerwerk sowie intakte, matte Dispersions-Altanstriche. Auch verwitterte oder verschmutzte Fassaden lassen sich damit renovieren. Nicht geeignet ist die Farbe auf vorhandenen Lackfarben-Anstrichen, weil eine Dispersionsfarbe darauf nicht ausreichend haftet – hier vorher eine Haftbrücke prüfen.

Wie lange hält eine Silikon-Fassadenfarbe?

Eine fachgerecht aufgebrachte Silikonfarbe schützt die Fassade viele Jahre. Entscheidend für die Lebensdauer sind Untergrund und Vorbereitung: Auf tragfähigem, sauberem Putz hält der Anstrich deutlich länger als auf losem Altanstrich. Der wasserabweisende Abperleffekt hält die Wand trockener, was Frostschäden und Algenbildung vorbeugt und so die Optik länger frisch hält.

Schützt die Farbe vor Algen und Grünbelag?

Indirekt, ja: Weil die Fassade durch den Abperleffekt schneller abtrocknet und weniger Feuchtigkeit aufnimmt, finden Algen und Moose schlechtere Bedingungen vor als auf einer dauerfeuchten Wand. Der stärkste Hebel gegen Grünbelag ist also die Trockenheit der Oberfläche. Vorhandenen Bewuchs vor dem Streichen gründlich entfernen, damit die neue Beschichtung sauber und dauerhaft haftet.

Wie viele Anstriche braucht die Fassade?

In der Regel sind zwei Anstriche nötig, damit die Fläche gleichmäßig deckt und der wasserabweisende Film geschlossen ist. Auf stark oder ungleichmäßig saugendem Putz lohnt vorab eine passende Grundierung – sie vereinheitlicht das Saugverhalten und spart im Deckanstrich Farbe. Die Reichweite gilt pro Anstrich und hängt von Struktur und Saugfähigkeit des Untergrunds ab; grobe, offenporige Putze brauchen spürbar mehr.

Gut zu wissen — der häufigste Fehler

Fassade nicht bei drohendem Regen streichen: Der Anstrich ist erst nach rund 24 Stunden regenfest, vollständig durchgetrocknet nach etwa fünf Tagen. Ebenso wichtig: loser Altanstrich, Grünbelag und Schmutz müssen vorher weg, sonst haftet auch die beste Farbe nicht dauerhaft. Die Reichweite gilt pro Anstrich und richtet sich nach Saugfähigkeit und Struktur des Putzes.