Holzwurm Schreck & Holzschutz

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    Holzschutz für verbautes und dekoratives Holz – kräftigt die Oberfläche und macht sie widerstandsfähiger gegen Feuchte und Witterung. Made in Germany, für Dachstuhl, Balken, Zaun und Möbel.
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    Der Holzwurm – genauer die Larve des Gemeinen Nagekäfers – frisst über Jahre unsichtbar im Holz und meldet sich erst spät durch kleine Ausfluglöcher und Bohrmehl. Der Plid Holzwurm Schreck setzt beim Schutz an: Er ist ein wasserbasiertes Verfestigungsmittel auf Basis von Kali-Wasserglas, das tief in rohes Holz eindringt, die Oberfläche verfestigt und durch die Verkieselung die Angriffspunkte für Holzwurm und Holzbock reduziert – so wird einem Neubefall vorgebeugt. Lösemittel- und weichmacherfrei, geruchsarm, für innen und außen.

    Woran erkenne ich Holzwurmbefall?

    Typische Anzeichen sind runde Ausfluglöcher von rund 1–2 mm Durchmesser und feines, hellgelbes Bohrmehl unter oder neben dem Holz. Frisches Bohrmehl deutet auf aktiven Befall hin, dunkle, leere Löcher oft auf einen alten. Betroffen sind vor allem Dachstühle, Balken, Möbel und Dielen. Wer unsicher ist, klopft das Holz ab: Klingt es hohl oder bröselt die Oberfläche, ist die Struktur bereits geschwächt.

    Was tun bei Holzwurm – und was kann der Holzwurm Schreck?

    Ehrlich eingeordnet: Bei starkem, aktivem Befall an tragenden Bauteilen gehört die Beurteilung in Fachhände (z. B. Heißluft- oder Begasungsverfahren). Der Holzwurm Schreck ist kein Insektizid, sondern ein physikalisch wirkendes Schutzmittel: Er verfestigt geschwächtes Holz spürbar, reduziert durch die Verkieselung neue Angriffspunkte und beugt so einem erneuten Befall vor. Wird das Mittel in die Bohrgänge getränkt, verklebt es vorhandene Larven. Als vorbeugender Schutz für gefährdete, rohe Hölzer ist er damit erste Wahl.

    Wie wende ich den Holzwurm Schreck an?

    Entscheidend: Das Holz muss roh und saugfähig sein. Alte Anstriche, Lacke, Lasuren oder Versiegelungen vorher vollständig abschleifen – auf beschichtetem Holz kann das Mittel nicht einziehen und bleibt wirkungslos. Das Holz sollte trocken sein (Holzfeuchte unter etwa 12 %). Dann sattgebend auftragen oder Bohrgänge tränken; der Verbrauch liegt je nach Saugfähigkeit zwischen etwa 30 und 300 ml/m². Erhältlich als Einzelprodukt und als Anstreichset mit passendem Zubehör.

    Gut zu wissen — der häufigste Fehler

    Der größte Fehler ist der Auftrag auf lackiertem oder gestrichenem Holz: Dort perlt das Mittel ab, statt einzuziehen, und kann seine verfestigende Wirkung nicht entfalten. Ebenso wichtig ist eine realistische Erwartung – als Vorsorge und Verfestigung ist der Holzwurm Schreck stark, ein akuter Vollbefall im Dachstuhl braucht aber die Beurteilung eines Fachbetriebs.